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Betroffenheit steigert die Verantwortung

«Für Wunder muss man beten, für Veränderungen aber arbeiten.» - «Das habe ich schon 1000-mal gesagt» ist eine Aussage, die wir wohl alle kennen. Doch manchmal sind 1000-mal eben 999-mal zu viel. Der Weg zur Veränderung führt oft nur über Betroffenheit.

«Für Wunder muss man beten, für Veränderungen aber arbeiten.»

Thomas von Aquin

Vor einiger Zeit durfte ich bei einer Betriebsbesichtigung in einer Holzbaufirma dabei sein. Der Mitarbeiter, der uns durch den Betrieb führte, berichtete uns von verschiedenen Herausforderungen, auch solchen mit Mitarbeitern. So hatte man lange das Problem, dass die Firmenfahrzeuge zu viele Fahrschäden aufwiesen. Als Gegenmassnahme wurden sie mit dem Namen des jeweiligen Fahrers angeschrieben. Worauf umgehend eine markante Verbesserung eintrat.

Ein Referent erzählte an einer Weiterbildung von den Herausforderungen, die er in seiner Firma mit dem Aussendienst hatte. Die Kosten für Geschäftsautos waren einfach zu hoch, insbesondere die gefahrenen Kilometer bewegten sich im utopischen Bereich. Um Aufwand und Ertrag ins Gleichgewicht zu bringen, stellte er die Geschäftsautos schlussendlich kostenlos zur Verfügung. Einzige Bedingung: Die Mitarbeiter mussten das gesamte Benzin – also auch für Kundentermine – selbst berappen. Das Resultat: Zeitaufwand und gefahrene Kilometer reduzierten sich umgehend.

Wie gesagt: Veränderung geschieht oft nur über Betroffenheit.

Weiterführende Tipps

© Anstubser.ch - wöchentlicher Gedankeninput, Autor: Andreas Räber, zert. GPI®-Coach