• Lass los und lebe!

Suchen und finden

«Wer sucht, der findet – und sei es nur die Auseinandersetzung.» Oft suchen wir ein Leben lang nach Antworten und nach Lösungen. Finden wir nichts, sind wir enttäuscht – und doch profitieren wir von unserer Suche.

«Wer sucht, der findet – und sei es nur die Auseinandersetzung.»

Andreas Räber

Ich erinnere mich noch gut an meinen bisher einzigen Besuch im Europapark. Meine Kollegen schleppten mich mit zum Euro Tower, einem 75 Meter hohen Turm. Einmal in der Kabine, blieb mir nichts anderes übrig, als das Unvermeidbare über mich ergehen zu lassen –  trotz nicht geringer Höhenangst. Doch sobald die Kabine sich nach oben zu bewegen begann, war meine Angst – schwupps – weg. Einfach ausgedrückt: Die Auseinandersetzung mit der Realität hat mir geholfen.

Mein Blick auf das Keyword-Tool von Google zeigt mir, dass bei Google Schweiz monatlich über 12‘000 Anfragen für Hilfestellungen zum Thema Depression, über 5000 je zum Thema PC und Kinder, etwas über 4000 zu Psychologie gestellt werden. Es gibt unendlich viele Fragestellungen, mit denen in Google und dem WWW gesucht wird.

Nicht immer werden wir fündig und gewisse Fragen bleiben unbeantwortet. Doch während des Suchens geschieht viel in uns selbst. Weil wir Informationen bekommen und unseren Horizont erweitern. Unsere Perspektive verändert sich.

Vielleicht haben wir keine schnelle oder definitive Lösung gefunden, dafür einen Weg, wie wir mit unseren Herausforderungen besser umgehen können.

Wer sucht, soll finden. Und sei es nur eine konstruktive Auseinandersetzung.

Weitere Tipps im WWW
© Anstubser.ch - wöchentlicher Gedankeninput, Autor: Andreas Räber, zert. GPI®-Coach